Veranstaltung der Kreis-FWG mit Jörg Lindner von der Nürburgring Automotive

Ca. 60 Anwesende beteiligten sich im Engelner Bahnhof, an einem historischen Tag – vor genau 86 Jahren (27.09.1925) war die Grundsteinlegung des Nürburgrings -, an der Diskussionsrunde mit Jörg Lindner von der Nürburgring Automotive. Rolf Deissler konnte als FWG – Fraktionsprecher neben Jörg Lindner und Stefanie Hohn (Pressesprecherin), den Verbandsbürgermeister der VG Brohltal Johannes Bell, die Vorsitzenden der Gewerbevereine Adenau, Andrea Thelen und Kempenich, Jan–Peter Kiel, sowie zahlreiche, tourismus- und motorsportmäßig, interessierte Bürgerinnen und Bürger von Adenau bis zum Rhein, begrüßen. In einer rund 2 - stündigen Dialogrunde wurden die Themen „Tourismus“ – „Motorsport“ und „Nutzung der Gebäude“ diskutiert. Auch wenn sicherlich nicht alle Antworten von Jörg Lindner auf die zahlreichen Fragen zufriedenstellend waren, sah man jedoch das Bemühen um Kooperation und Zusammenarbeit seitens der Automotive. Allerdings mit dem Zusatz, dass auch die Region selbst dabei mithelfen muss. Verstärkt angesprochen wurde die zukünftige Ausrichtung des Tourismus. Neben der Kooperation der Verbandsgemeinden, sowie der Stadt Mayen mit dem Eifeltourismus, erwarten wir ein neues Tourismuskonzept 2015 für die Region, wie durch die Ministerin Lemke kürzlich angekündigt. Dabei stellt sich allerdings die Frage: „wozu die lange Wartezeit?“ Das Kind ist doch in den Brunnen gefallen – da muss man doch seitens der dafür zuständigen Landesregierung schnellstens handeln! Im Bereich Motorsport laufen die Verhandlungen mit Ecclestone zur Formel 1 und dem ADAC zur Verlängerung des Vertrages. Man hofft bis Ende des Jahres eine Aussage treffen zu können. Unzufriedenheit herrscht zur Zeit bei den ca. 150 kleineren Unternehmern, die sich auf Reparaturen und Unterstellungen von Fahrzeugen eingerichtet haben. Dem Gerücht, dass die Automotive bei diesem Geschäft verstärkt einsteigen will, wurde jedoch von Jörg Lindner vehement widersprochen. Er ist auch gerne bereit in einen Dialog mit den betroffenen Unternehmern einzusteigen.

Zu der Nutzung der überdimensionierten Gebäude ist die Automotive z.Zt. dabei ein Marketing- und Vertriebskonzept „Neu“ zu entwickeln. Das Konzept ist aber momentan noch nicht vorstellungsreif. Vielleicht kann man bei dieser Gelegenheit auch das dringend notwendige, aber dem Rotstift der Landesregierung zum Opfer gefallene, Helferzentrum mit in die Umplanungen einbeziehen. Wie hier mit Polizei, Feuerwehr und DRK, trotz vorliegender Planung, umgegangen wird, ist nicht nur menschenunwürdig, sondern schlichtweg haarsträubend.

Die FWG wird weiterhin bemüht sein, die Kontakte zu halten um Verbesserungen für die Region zu erreichen.